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Die Menschen KI-ready machen

KI-Workshops & Enablement

Sechs Level, eine Lernreise: von „Was ist KI eigentlich?“ bis zu Mitarbeitenden, die eigene Agenten bauen und agentische Workflows produktiv betreiben. Inklusive Teilnahmebescheinigung als AI-Literacy-Nachweis nach EU AI Act.

Schulungssituation bei Nordic AI Solutions

Schulung oder Workshop?

Schulungen befähigen Menschen. Workshops erarbeiten Ergebnisse. Meist braucht es beides.

FormatZweckTeilnehmendeErgebnis
SchulungMenschen befähigenBreite BelegschaftKompetenz, AI-Literacy-Nachweis
WorkshopEtwas erarbeitenKernteam, Key UserUse Cases, Entscheidungen, Artefakte

Die Lernreise

Sechs Level vom Verstehen bis zum KI-Champion

Level 1 bis 3 richten sich an alle Mitarbeitenden. Ab Level 4 geht es in die Tiefe — Einstieg ab Power-User. Jedes Level ist einzeln buchbar.

123 456 Theorieprüfung Fahrpraxis Werkstattlizenz Copilotenschein Pilotenlizenz Raketenprogramm Alle Mitarbeitenden Ab Power-User

1

Orientierung, Einordnung & Mitreden

Theorieprüfung

Die Teilnehmenden verstehen, was KI gestern, heute und künftig leisten kann — und was nicht. Sie können mitreden, einordnen, kritisch hinterfragen und KI sicher und rechtskonform einsetzen, ohne selbst Anwender oder Entwickler sein zu müssen.

  • Grundlagen & Einordnung: Abgrenzung von KI, Machine Learning, Neuronalen Netzen, Deep Learning und Generativer KI, Marktüberblick
  • Wie KI funktioniert, entmystifiziert: LLMs als Wahrscheinlichkeitsmaschinen, Token, Transformer- vs. Reasoning-Modelle, Kontextfenster
  • Chancen & Grenzen: Stärken bei Sprache und Struktur gegen Risiken bei Fakten und Aktualität, Halluzinationen, Prompt Injection, Bias
  • Recht & verantwortungsvoller Einsatz: DSGVO, EU AI Act inkl. AI-Literacy-Pflicht, Urheberrecht, Kennzeichnung, Firmentools gegen private Tools
  • Tool-Überblick: Kategorien von KI-Tools, Microsoft 365 Copilot, typische Use Cases, Live-Demos

Verstehen statt raten — und der AI-Literacy-Nachweis inklusive Teilnahmebescheinigung.

2

KI gezielt über Prompting steuern

Fahrpraxis

Aufgaben klar formulieren, Modelle gezielt steuern, Ergebnisse systematisch verbessern — vom einfachen Prompt bis zum robusten, wiederverwendbaren Prompt.

  • Prompting-Grundlagen: das RAMEN-Prinzip aus Rolle, Aufgabe, Mittel, Einschränkungen und Nutzen
  • Die vier Ebenen eines guten Prompts: Handwerk, Erwartung und Use Case, Modell und Werkzeuge, Härtung und Robustheit
  • 12 fortgeschrittene Techniken: von Zero-Shot und Structured Output über Task Decomposition bis Tree-of-Thoughts
  • Methodenwahl in der Praxis: Entscheidungslogik für Execution-, Discovery- und Convenience-Pfad
  • Anwendung in Microsoft 365 Copilot: Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams mit Übungen an realen Aufgaben

Spürbare Zeitersparnis: wiederkehrende Aufgaben gehen schneller, Fokuszeit bleibt.

3

Eigene Assistenten entwickeln

Werkstattlizenz

Die Teilnehmenden entwickeln erstmals eigene, auf ihre Prozesse zugeschnittene Assistenten — vom durchdachten Prompt bis zum fertigen, teilbaren Agenten.

  • Deklarative Agenten bauen: Aufbau aus Instruktionen, Wissensquellen und Fähigkeiten, konzipieren, testen und im Team teilen
  • Qualität & Governance: Agenten iterativ verbessern und absichern, Freigabe, Datenzugriffe, sicherer Betrieb

Multiplikator-Effekt: ein gebauter Agent entlastet das ganze Team.

4

Vom Copilot zum Agenten · ab Power-User

Copilotenschein

Die Teilnehmenden wählen das passende Werkzeug, bauen Agenten mit Skills, Tools und Wissensquellen auf gängigen Automatisierungsplattformen sowie im Frontier-Harness und verknüpfen sie mit ersten Workflows.

  • Werkzeugwahl: herstellerunabhängig zwischen einfachen Agent Buildern und Automatisierungsplattformen
  • Agentenbau: Aufbau aus Agenten, Skills und Tools, Anbindung von Wissensquellen wie SharePoint, OneNote und Web
  • Workflows: automatisierte Abläufe vom E-Mail-Trigger bis zum fertigen Entwurf
  • Frontier-Harness: Agenten in der Frontier-Umgebung konzipieren und umsetzen
  • Vertiefung: Meta-Prompting, Kontextmanagement, Orchestrierung und MCP, Kosten, Token und Credits steuern

Agenten, die eigenständig Aufgaben erledigen, statt nur auf Eingaben zu reagieren.

5

Agentische Automatisierung · ab Power-User

Pilotenlizenz

Automatisierte, agentische Workflows produktiv im Alltag einsetzen. Das Zusammenspiel von Agent und Mensch sicher gestalten und Qualität, Fehler und Kosten im laufenden Betrieb unter Kontrolle behalten.

  • Workflows im Alltag: agentische Abläufe gezielt in bestehende Prozesse integrieren
  • Human in the Loop: Ergebnisse prüfen und freigeben, saubere Übergaben zwischen Agent und Mensch
  • Trigger und Events: Auslöser mit Automatisierungstools umsetzen
  • Robuster Betrieb: Fehlerbehandlung und Eskalation
  • Vertiefung: Multi-Agent-Orchestrierung, Monitoring, Kosten- und Qualitätssteuerung

Sicher trotz Autonomie: Freigaben, Fehlerbehandlung und Eskalation sichern den Betrieb ab.

6

Frontier-Themen · quartalsweise neu

Raketenprogramm

Am Puls der KI-Entwicklung bleiben: neue Modelle, Features und Agent-Fähigkeiten einordnen, Reifes von Preview unterscheiden und je nach Tiefe neue Technologien für den eigenen Einsatz erschließen. Die Inhalte werden alle drei Monate aktualisiert.

  • Neue Fähigkeiten im Alltag: Deep Research und Computer Use, was reif ist und was Preview bleibt
  • Agenten bauen und messen: Harness-Bau mit LangChain und LangGraph, Observability mit Traces und Evals, MCP-Server anbinden und absichern
  • Agenten im Unternehmensmaßstab: Agenten-Governance und Identity, A2A-Interoperabilität, Agent-Hosting, AgentOps für Kosten, Risiko und Skalierung

Vom Gestalter zum KI-Champion, der agentische Automatisierung intern vorantreibt.

Pflicht seit Februar 2025

EU AI Act: die AI-Literacy-Pflicht

Der EU AI Act verpflichtet Unternehmen, für ausreichende KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden zu sorgen. Level 1 deckt das ab und schließt mit einer Teilnahmebescheinigung als Nachweis. Die organisatorische Seite — Klassifizierung je System, Risiko-Assessment je Use Case, Audit-Trail — gehört zu den Leitplanken in der Strategiearbeit.

AI Literacy Nachweis
  • DSGVO, Urheberrecht und Kennzeichnungspflicht praxisnah
  • Firmentools gegen private Tools und Datenhoheit
  • Reale Praxisfälle statt Paragrafen
  • Teilnahmebescheinigung für die Personalakte

Und danach?

Motivation hat ein Ablaufdatum

Nach einem Workshop sind die Mitarbeitenden motiviert und haben konkrete Vorhaben. Ohne Betreuung verpufft das in vier bis sechs Wochen: Eigenbauten scheitern an Details, Tool-Fragen bleiben offen, es entsteht Shadow-IT.

Was im Workshop passiert

Hohe Eigeninitiative, dutzende offene Fragen pro Teilnehmer und der Satz „Ich will bis nächste Woche XY automatisieren“ — mehr, als in ein oder zwei Workshop-Tagen zu beantworten ist.

NAIS Care als Brücke

Wöchentliche Office Hours, monatliches KI-Café, Hotline mit 24-Stunden-Reaktion und ein moderiertes Ideen-Board. Jede Frage findet in sieben Tagen eine Antwort.

Häufige Fragen

Zu Schulungen und Workshops

Müssen alle Mitarbeitenden alle sechs Level durchlaufen?

Nein. Level 1 bis 3 richten sich an die breite Belegschaft, ab Level 4 geht es um Power-User und künftige Champions. Für die meisten Unternehmen ist Level 1 flächendeckend plus Level 2 und 3 für Interessierte der richtige Schnitt.

Erfüllen wir damit die AI-Literacy-Pflicht?

Level 1 ist genau darauf ausgelegt und schließt mit einer Teilnahmebescheinigung. Die organisatorische Dokumentationspflicht ist Teil der Leitplanken in der Strategiearbeit.

Sind die Inhalte auf Microsoft festgelegt?

Nein. Microsoft 365 Copilot kommt vor, weil viele Unternehmen es lizenziert haben. Die Werkzeugwahl ab Level 4 ist ausdrücklich herstellerunabhängig.

Wie bleibt Level 6 aktuell?

Die Inhalte werden quartalsweise neu zusammengestellt. Der aktuelle Stand ist Q3/2026.

Der Zusammenhang

Diese drei Seiten gehören zusammen

Schritt 1Menschen KI-ready machenKI-Workshops & Enablement Schritt 2Unternehmen KI-ready machenKI-Roadmap Beides zusammenDie KI-Zukunft besteigenGesamtstrategie für Unternehmen

Die drei Seiten gehören zusammen: erst die Menschen, dann die Organisation — und beides zusammen ergibt das Mehrjahresprogramm.