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Bauen und betreiben
Individuelle KI-Agenten & Automatisierung
Wir prüfen zuerst, ob ein Standardtool reicht — das spart dir Geld. Wenn nicht, entwickeln wir selbst: von einzelnen Agenten für Teilprozesse bis zu End-to-End-Pipelines, die rund um die Uhr laufen, ohne tägliches Babysitting.

Drei Ebenen
Von Entlastung bis zur durchgängigen Pipeline
Nicht jeder Prozess braucht die höchste Stufe. Wir bauen die Ebene, die sich rechnet.
Ebene 1
Entlastung
Assistenten übernehmen Routine in der täglichen Arbeit: Protokolle, Entwürfe, Zusammenfassungen, Recherche. Sofort spürbar, ohne Entwicklungsprojekt.
Meist über vorhandene Lizenzen abbildbar — das sagen wir dir auch, wenn es so ist.
Ebene 2
Agenten für Teilprozesse
Ein Agent zieht Daten aus dem Fachsystem, wendet eure Regeln an und liefert ein Ergebnis zur Freigabe. Der Mensch entscheidet, der Agent arbeitet vor.
Hier liegt der größte Teil der lohnenden Fälle.
Ebene 3
End-to-End-Pipelines
Mehrere Agenten arbeiten zusammen, ausgelöst durch Events statt durch Menschen — von der Fundstelle bis zum fertigen Ergebnis, mit Freigabepunkten an den richtigen Stellen.
Multi-Agent-Orchestrierung, Monitoring und Eskalation inklusive.
Unser Mischungsverhältnis
20 / 60 / 20
Nicht alle Use Cases sind gleich wertvoll oder gleich komplex. Ein gesunder Mix hält die Organisation in Bewegung und liefert gleichzeitig strategischen Vorsprung.
20 · Quick Wins
Direkt lösbar
Sofortiger Mehrwert, ideales Momentum. Treiber der frühen Adoption.
Beispiel: FAQ-Agent, der häufige E-Mail-Anfragen automatisch beantwortet.
60 · Prozessnah
Mittlere Komplexität
Fachintegration und echte Prozessverbesserung. Das Herzstück der Transformation.
Beispiel: Agent zieht CRM-Daten und erstellt eine Angebotsvorlage in Word.
20 · Strategisch
Hohe Komplexität
Automationsintensiv, langfristiger Wettbewerbsvorteil, Zukunftssicherung.
Beispiel: Celebrity Researcher — automatische Sicherheitsprüfung von Veranstaltungsteilnehmenden.
Von der Idee zum produktiven Agenten
Wir arbeiten nach einem wiederholbaren Prozess statt nach Einzelfällen. Use Cases kommen dabei bottom-up von den Key-Usern, die den Prozess täglich leben — nicht vom Management und nicht aus der IT.
1
Pipeline
Ideen mit den Key-Usern sammeln und in Geschäftsprozess-Workshops zu belastbaren Use Cases ausarbeiten.
2
Priorisierung
Bewertung nach Wert und Aufwand, Einordnung in den 20/60/20-Mix. Nicht alles, was möglich ist, lohnt sich.
3
Pilotierung
Umsetzung auf der Plattform, die zum Fall passt — von einfachen Agent Buildern über Automatisierungsplattformen bis zum eigenen Harness.
4
Wirkungsmessung
Kapazitätsgewinne, Effizienz und Datenqualität je Pilot. Nur was wirkt, wird skaliert.
5
Betrieb
Monitoring, Fehlerbehandlung und Eskalation. Fehler werden erkannt, nicht zufällig entdeckt. Laufende Pflege über NAIS Care.
Ab wann lohnt sich die Umsetzung?
Wir prüfen jeden Use Case gegen vier Größenkriterien. Werden sie nicht erfüllt, ist es ein Quick Win — und du löst ihn selbst.
Mehr als drei Betroffene
Ein Prozess, den nur eine Person kennt, lohnt selten die Automatisierung.
Verfügbarkeit nötig
Sobald andere sich darauf verlassen, braucht es Betrieb und Monitoring — nicht nur ein Skript.
Wirtschaftlicher Impact
Messbar in Zeit oder Geld, nicht in gefühlter Erleichterung.
Über drei Personentage
Darunter ist es ein Eigenbau, darüber ein Projekt.
Sicher trotz Autonomie
Je mehr ein Agent selbst entscheidet, desto wichtiger werden die Stellen, an denen ein Mensch eingreift.
- Human in the Loop: Ergebnisse werden geprüft und freigegeben, Übergaben zwischen Agent und Mensch sind definiert
- Fehlerbehandlung und Eskalation: definierte Wege, wenn etwas nicht wie geplant läuft
- Monitoring und Agent-Performance: Auffälligkeiten werden sichtbar, bevor sie zu Vorfällen werden
- Kosten und Qualität: Token, Credits und Ergebnisqualität werden gezielt gesteuert
- Governance: Zuständigkeiten, Freigaben und Datenzugriffe sind geregelt
Technologiewahl
Wir sind nicht an einen Hersteller gebunden und wählen das Werkzeug nach dem Fall, nicht nach dem Lizenzvertrag.
Vorhandenes zuerst
Wenn eure Lizenzen den Fall abdecken, sagen wir das — und bauen nichts dazu.
Automatisierungsplattformen
Für prozessnahe Fälle mit Anbindung an CRM, ERP, SharePoint und Fachsysteme.
Eigener Harness
Für strategische Multi-Agent-Systeme mit Observability, Evals und eigener Orchestrierung.
Häufige Fragen
Zu Agenten und Automatisierung
Entwickelt ihr selbst oder verkauft ihr nur Standardtools?
Beides — in dieser Reihenfolge. Wir prüfen zuerst, ob ein Standardtool reicht; das spart dir Geld. Wenn nicht, entwickeln wir selbst, bis hin zu Multi-Agent-Systemen.
Müssen unsere Daten dafür perfekt sein?
Sauberer als heute, ja — aber nicht perfekt. Im Daten- und Schnittstellen-Workshop klären wir, welche Felder der Agent tatsächlich braucht. Meist ist das ein Bruchteil dessen, was befürchtet wird.
Was passiert, wenn der Agent einen Fehler macht?
Bei prozessnahen Fällen entscheidet immer ein Mensch über die Freigabe. Der Agent liefert einen Vorschlag, kein fertiges Ergebnis beim Kunden. Dazu kommen Fehlerbehandlung und definierte Eskalationswege.
Bindet uns das an euch?
Nein, und wir bauen bewusst dagegen: In der Befähigung lernen eure Power-User, Agenten selbst zu bauen und zu betreiben. Ziel ist, dass ihr uns mittelfristig nur noch als Sparringspartner braucht.
Wer betreibt den Agenten später?
Auf Wunsch wir, über Monitoring und Pflege im Rahmen der laufenden Betreuung. Oder eure eigenen Champions, nachdem wir sie dafür befähigt haben.

Justin Brinkmann, AI Strategy Consultant
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